Seit dem Jahr 1992 findet in Wil jährlich das Wiler Spielfest statt. Es ist der grösste nichtkommerzielle Spielanlass der Schweiz. Dessen Ziel war und ist es nach wie vor "die Menschen wieder für das Kulturgut Spiel zu sensibilisieren und einfach zusammen Spass zu haben" (OK-Präsident Christof Lampart im 2006).
Über 3000 Besucher

Mittlerweile hat sich der von Ludothek Wil und Spiele-Club Wil seit Anbeginn gemeinsam organisierte Anlass zum grössten nichtkommerziellen Spielanlass der Schweiz entwickelt und zieht jährlich am Palmsonntag-Wochenende tausende Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Deutschschweiz und dem süddeutschen Raum an. Im 2007 wurde erstmals bei den Eintritten die 3000er Grenze überschritten. Der Anlass im Wiler Stadtsaal - der Eintritt ist traditionell gratis - finanziert sich durch Sponsoren und Einnahmen aus der Spielfest-Cafeteria.
Mehrere Hundert Spiele Die Palette der Attraktionen ist sehr vielfältig. Nebst mehreren Hundert Karten- und Brettspielen für Erwachsene, Jugendliche, Familien und Kindern im Vorschulalter finden auch Grossspiele, Holzspiele, Puzzles, Rollen- und Konsolenspiele, eine Cuboro-Ecke, Plauschturniere (Dog, Poker und Tichu) und Meisterschaftsturniere im Sammelkartenbereich (Yu-Gi-Oh! und Magic: The Gathering) statt. Wer möchte, kann sich mit Scrabble-Grossmeisterin Blance Gröbli-Canonica wörtlich messen oder sich - bei schönem Wetter - draussen auf der Alleewiese beim "Winkingerkegeln" Kubb vergnügen. Und natürlich darf auch unser Spielfestklassiker, das "Hölzchenspiel", nicht fehlen. Ein Spieleflohmarkt und unsere Cafeteria mit familienfreundlichen Preisen runden das Angebot ab.

Rund 20 Spieleerklärer Das Besondere am Wiler Spielfest ist, dass rund 20 ehrenamtliche Spieleerklärerinnen und -erklärer die Gäste in die Spiele einführen. Und zwar nicht nur in alte, bekannte, sondern bereits in die Neuheiten des Frühjahres, welche manchmal erst wenige Wochen auf dem Markt sind. Für die Spielfestbesucher entfällt also nicht nur das oftmals langwierige und lästige Regelstudium, sondern sie können auch die neuesten Spiele ohne grossen Aufwand erlernen.
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